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Glyphosatkampagne
26012018

Nein zu Glyphosat


Bei der letzten Generalversammlung hat der Leithaberg-Verein einstimmig ein Verbot von Glyphosat beschlossen. Wir sind damit die erste DAC in Österreich, die ein freiwilliges Verbot festgelegt hat. International ist das Prosecco-Gebiet Vorreiter, die ein Verbot schon vor einem Jahr umsetzten.

Bei Esterhazy wird Glyphosat seit 6 Jahren nicht mehr angewendet. Ursprünglich hatte Glyphosat die Aufgabe, die Stockreihen von Unkraut frei zu halten, da diese eine Wasser- und Nährstoffkonkurrenz zur Rebe darstellten. In der Fahrreihe zwischen den Stöcken bleibt der Boden weiterhin begrünt, das ist zum Schutz vor Erosion, um eine Abschwemmenden speziell in Hanglagen nach stärkeren Gewittern zu verhindern und Gleichzeit die biologische Vielfalt zu stärken. Durch die richtige Auswahl von Begrünungsmischungen können zusätzlich Nährstoffe in den Boden gebracht werden.

Die Stockreihen werden seither mechanisch vom Unkraut befreit. Das geschieht mit Stockräumgeräten, die man sich wie kleine Pflüge vorstellen kann, mit einem Plastikbügel davor, der sobald an den Rebstock stößt, mit dem Pflug zur Seite klappt, um den Stamm nicht zu beschädigen. Diese Methode ist zwar aufwendiger, da der Traktor langsamer als beim herkömmlichen Spritzen fahren muss, ist für uns aber seit Jahren selbstverständlich.

Text: Gerald Rouschal, Weinakademiker 

 

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