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Harvest 2009 Klimek 15
05102017

Mit viel Geduld zum Erfolg - Weinernte 2017


2017 war ein Jahrgang der Extreme: Spätfrost Ende April, der mit großflächigem Räuchern durch das Verbrennen von Strohballen abgewendet werden konnte. Der Sommer war extrem heiß und trocken, was zu Trockenstress bei den Rebstöcken führte.

Die weißen Trauben waren Ende August bereits reif. Um zu hohe Alkoholwerte und eine zu niedrige Säure zu vermeiden, begann die Lese 10 Tage früher als üblich. Auch die Trauben für den Leithaberg DAC wurden bereits Anfang September gelesen und zeichnen sich durch Frische und filigrane Aromatik aus. Den Abschluss der Weißweinernte bildete Furmint. Die Rebstöcke wurden 2014 gepflanzt, heuer erfolgte die Jungfernlese mit 300 kg Trauben, die gerade im kleinen Fass vergären.


Ab Mitte September erfolgte dann eine Zäsur. Ein mehrtägiger Regen sorgte für Abkühlung und verzögerte die Reife der roten Trauben, die somit zum üblichen Lesezeitpunkt gelesen wurden. Blaufränkisch als traditionell als letzte Rebsorte hängt beim Verfassen dieses Berichts noch am Stock. Durch die sommerliche Hitze sind die Schalen heuer besonders dick, was die Trauben unempfindlich gegen Fäulnis und besonders aromatisch macht.

Zusammenfassend kann man sagen: ein Jahrgang, der im Weingarten viel abverlangt und die Nerven strapaziert hat, am Ende wurden wir mit vollreifen und gesunden Trauben belohnt.