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Weingarten
02072018

2018 – ein extremer Witterungsverlauf


Das Jahr begann mit einem sehr langen Winter und Minusgraden bis Ende März, der April startete dann deutlich wärmer, der Frühling wurde de facto ausgelassen und sommerliche Temperaturen stellten sich ein. Der Austrieb folgte dann am 16. April, was dem langjährigen Durchschnitt entspricht. Allerdings sorgten die warmen Temperaturen für ein intensives Triebwachstum mit der Folge einer extrem frühen Blüte am 21. Mai. In durchschnittlichen Jahren dauert es 2 Monate zwischen Austrieb und Blüte und 100 Tage zwischen Blüte und Ernte. Heuer  waren es nur 35 Tage zwischen Austrieb und Blüte, im Vergleich 57 Tage 2017 und 61 Tage 2016.


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Sehr gut wirkt sich das heurige Wetter auf die Neuauspflanzungen aus. Insgesamt wurden 5 Hektar, großteils Blaufränkisch am Kleinen Feurer in St. Georgen sowie Chardonnay am Kogl und Gaißrücken in St. Margarethen (vis-à-vis vom Steinbruch) ausgepflanzt. Die höheren Niederschläge, ca ein Drittel mehr als 2017, in Verbindung mit hohen Temperaturen sorgten für ein zügiges Wachstum, sodaß die meisten Reben bereits den untersten Drahtrahmen erreicht haben. Sehr aufwändig gestaltet sich hier die Bodenbearbeitung. Die Stockreihen werden alle 14 Tage händisch gehackt, unser Weingartenteam benötigt  für einen Hektar fast einen Tag.

Spätfrost hat es heuer keinen gegeben, der kritische Zeitpunkt der Rebblüte ist bei  idealem  Schönwetter mit wenig Wind erfolgt. Durch konzentrierte Steuerung der Laubwand werden Zuckerbildung und physiologische Reife in Einklang gebracht. Dies ist wichtig für die typische Balance von Struktur, Säure und Alkohol unserer Weine.


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